Zentrum Serata
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Burnout

Erschöpft, lustlos, niedergeschlagen?
Burnout könnte drohen oder hat sich schon eingeschlichen!
Dieses Coaching wird Sie vor dem Strudel dieses Teufelskreises bewahren, denn Burnout vorbeugen ist um ein Vielfaches einfacher, als Burnout-Behandlung. Warten Sie nicht zu lange!

Woran erkennbar?

Erste Symptome sind chronische Müdigkeit, allgemeine Lustlosigkeit, Schlafstörungen, Ängste, zunehmende Abneigung gegen die Arbeit. Dies sind alarmierende Anzeichen, die unbedingt ernst genommen werden sollten! Leider werden diese aus Pflichtbewusstsein oder Angst, den Anschluss oder gar die Stelle zu verlieren oft verdrängt. Dies kann sehr verhängnisvoll sein. Tun Sie dies niemals!

Symptome der zweiten Phase sind Körpersymptome wie Stechen, Hitze, Jucken, Atem- oder Verdauungsbeschwerden. Stress in allen Färbungen, gefolgt von Konzentrationsstörungen, Entscheidungsunfähigkeit, Überdruss, Antriebslosigkeit, Selbstzweifel, sozialer Rückzug, Gleichgültigkeit, Vernachlässigung von Freizeitaktivitäten und mehr.

Dies weist  bereits auf ein fortgeschrittenes Stadium von Burnout hin. Eine frühzeitige ärztliche Untersuchung muss zeigen, ob ein somatischer Befund vorliege oder nicht. Wenn nicht, ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Burnout eingetreten ist, oder kurz vor der akuten Phase steht, sehr hoch. Vielleicht ist bereits medizinische Betreuung notwendig.

Wird das Burnout akut, so ist Depression die Folge. Der Fachausdruck heißt folglich auch „Belastungsdepression“. So weit sollte man es auf gar keinen Fall kommen lassen. Leider sind Betroffene selten einer frühzeitigen Therapie zugänglich, es ist ganz typisch, dass sie alles viel besser wissen und bis zuletzt glauben, die Sache im Griff zu haben. Das Syndrom entwickelt sich auch schleichend bis es dann zum plötzlichen Ausbruch kommt, wobei es meistens schon zu spät ist. Psychiatrische Therapie, d.h. Medikamente und oft auch Klinikaufenthalt sind die Regel. Bis zu zwei Jahren Ausfall am Arbeitsplatz sind nicht selten.

Lesen Sie, was Klienten sagen:
Nachdem ich vom Arzt mit der Diagnose Burnout an Sie überwiesen wurde, lernte ich eine ganze Palette von Verfahren kennen, die zu einer raschen Besserung meines Zustandes führten. Ihr Burnout-Programm eröffnete neue Handlungsspielräume, an welche ich früher nie gedacht hätte. Heute fühle ich mich wieder voller Tatendrang und Zuversicht für eine glückliche Zukunft.
Ihre humorvolle, offene und begeisternde Art, sowie die Ruhe, welche Sie ausstrahlen, haben mich sehr unterstützt. Herzlichen Dank, Herr Hackl. M.S. (m, 40), Thalwil

Vor einigen Jahren ging es mir ganz lausig, obwohl ich mir nichts anmerken liess. Ängste, die mir niemand zugetraut hätte und familiäre Belastungen führten zu psychosomatischen Beschwerden und Schlaflosigkeit. Ein Burnout zeichnete sich ab.
Heute habe ich mich privat stabilisiert und beruflich äusserst erfolgreich in die Selbsrtändigkeit begeben. Diese enorme Veränderung bewirkte ein zweimaliges Coaching zu je wenigen Sitzungen bei Leo Hackl. Im ersten Teil wurden die psychosomatischen Beschwerden und die Schlaflosigkeit gelöst, im zweiten fand ich den besten beruflichen Entscheid meines Lebens. R.M. (m, 37), Gattikon

Dem Burnout Syndrom liegen drei Hauptursachen zugrunde:

  1. Fehlende Selbstbestimmung! Die Berufstätigkeit ist zwar eine geliebte Tätigkeit, man würde nur ungern einer andern nachgehen, aber die Umstände lassen ein freudiges Arbeiten nicht zu. Scheinbar unabänderliche Umstände oder Willkür am Arbeitsplatz verhindern freudvolles Tun. Der Arbeitsanfall ist unüberschaubar hoch, Tagesgeschäft und andere Mitarbeiter oder Vorgesetzte verhindern zufriedenstellendes Wirken.
    Diese Umstände haben zur Folge, dass die Tätigkeit keine Befriedigung gibt, sondern über Gebühr Energien kostet.
  2. Notwendigkeiten bestimmen über das Tun! Arbeit wird als Fronarbeit erlebt. Wenn man könnte, würde man sofort einer andern Tätigkeit nachgehen. Es bestehen leider Umstände, bestimmte Notwendigkeiten und Hindernisse, die einen Wechsel scheinbar verunmöglichen. Dies ist eine weitere häufige Ursache für Stress. Die Arbeit macht zwar keine Freude, aber es scheint einfach notwendig, ihr nachzugehen, was über Gebühr Energien kostet.
  3. Die privaten Beziehungen sind oft unerkannt eine Quelle sehr hoher Belastung und können eine Menge Energien binden. Diese Energie fehlt dann in der Berufstätigkeit, welche manchmal fälschlich für Belastungsfolgen verantwortlich gemacht wird.

Lösungen
bestehen vor allem darin, Wege zu finden, die erlauben, authentisch sich selber zu sein, d.h. dass man sich so positionieren kann, dass man im Ausüben der geliebten Tätigkeit (1 und 3) nur noch kaum behindert wird. Das kann das Arbeitsumfeld oder die private Situation oder beides betreffen.
Bei einer ungeliebten Tätigkeit (2) ist zuerst einmal zu eruieren, welches denn die geliebte Tätigkeit wäre. Diese in die eigene Wirklichkeit zu bringen wird die Aufgabe sein.

In allen Fällen sind Lösungen zu finden. Oft jedoch wird die Umsetzung unbewusst sabotiert. Immer kommt etwas dazwischen, der Teufel hat es gesehen, es will einfach nicht gelingen. Es ist dann das eigene Weltbild, die eigenen Überzeugungen, welche die Identität eines Menschen bestimmen, und dies steht dauernd unbewusst im Wege. Man nennt dies auch Glaubenssätze oder Beliefs, destruktive Verhaltensmuster. Diese müssen aufgespürt und aufgelöst werden, da sonst eine Veränderung kaum möglich wird. Positives Denken und Affirmationen helfen da nicht. Dies ist wie Schlagsahne über Scheisse zu häufen. Beim nächsten Lebensgewitter wird alles wieder weggespült und man ist so klug als wie zuvor.

Nach dem Auflösen von Verhaltensmustern geht es darum, vorhandene Ressourcen zu stärken und auszubauen, sowie (echte oder vermeintliche) Hindernisse und Gefahren zu bewältigen. Dies ermöglicht, die Tätigkeiten, den Beruf und die menschliche Umgebung selbstverantwortlich so zu gestalten, dass daraus Energien resultieren, anstatt dass sie Energien kosten, wie bisher. Damit wird ein Rückfall ins nächste Burnout wirkungsvoll vermieden. Frühe Interventionen und Prophylaxe haben gute Aussichten auf Erfolg. In jedem Fall müssen die eigenen Ressourcen und Behinderungen erkannt und genügend Motivation und Vertrauen aufgebaut werden, um die notwendigen Änderungen angehen zu können. Unser Programm ist darauf ausgerichtet. Dies wird entweder im Einzelcoaching oder in Form einer Auszeit mit Nachbetreuung realisiert. Die nächste Auszeit findet im April/Mai 2014 statt. Es gibt kaum eine bessere Prophylaxe als so eine Auszeit. Sie kann auch aus einer akuten Phase von Burnout befreien.

Eine Beschreibung der vier Phasen, welche in unserem Programm durchlaufen werden, können Sie im Detail hier nachlesen: Namibia Coaching, auch wenn Sie nicht am Retreat teilnehmen möchten. Die Phasen werden in einem geleiteten Selbststudium über einen Zeitraum von mehreren Wochen erarbeitet.

Veränderung kann durchaus innerlich sein und bedeutet nicht zwingend, dass das Leben auch äußerlich eine grundlegende Veränderung erfahren müsste. Kleine Änderungen haben häufig die größte Wirkung.

Und noch eine Aussage eines Betroffenen:
Nachdem ich bereits einmal längere Zeit durch Burnout ausser Gefecht gesetzt war, bemerkte ich die neue Bedrohung rechtzeitig an den auftretenden Symptomen:
Ich konnte mich nicht mehr konzentrieren, ich war nicht mehr unternehmenslustig und oft müde, ich fühlte mich bei der Arbeit nur noch überlastet, ich hatte den Eindruck, kaum Einfluss auf die Arbeit und die Arbeitsumgebung nehmen zu können und ein Opfer der Umstände zu sein.

Nach 15 Sitzungen bei Herrn Hackl, stelle ich fest, dass ich mich wieder sehr gut konzentrieren kann, nur noch dann müde bin, wenn ich einmal zu wenig geschlafen habe, und ich freue mich auf schwierige Aufgaben im Geschäft. Ich nehme vieles lockerer, trotzdem ohne Larifari und ich stelle fest, dass ich sehr wohl überall Einfluss nehmen kann, ich kann weitgehend selbst bestimmen, kann aber auch akzeptieren, dass man nicht alles selbst bestimmen kann. Meine Energie ist wieder da. M.H. (m, 56), Zürich

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