Burnout
Erschöpft, lustlos, niedergeschlagen?
Burnout könnte drohen oder hat sich schon eingeschlichen!
Dieses Coaching wird Sie vor dem Strudel dieses Teufelskreises bewahren, denn Burnout vorbeugen ist um ein Vielfaches einfacher, als Burnoutbehandlung. Warten Sie nicht zu lange!
Woran erkennbar?
Für die ersten Phase typisch sind chronische Müdigkeit, allgemeine Lustlosigkeit, Schlafstörungen, Ängste, zunehmende Abneigung gegen die Arbeit. Dies sind alarmierende Anzeichen, die unbedingt ernst genommen werden sollten! Leider werden diese aus Pflichtbewusstsein oder Angst, den Anschluss oder gar die Stelle zu verlieren oft verdrängt. Dies kann sehr verhängnisvoll sein. Tun Sie dies niemals!
Zweite Phase, es bestehen bereits Körpersymptome wie Stechen, Hitze, Jucken, Atem- oder Verdauungsbeschwerden. aber auch Konzentrationsstörungen, Entscheidungsunfähigkeit, Überdruss, Antriebslosigkeit, Selbstzweifel, sozialer Rückzug, Gleichgültigkeit, Vernachlässigung von Freizeitaktivitäten und mehr.
Dies weist bereits auf ein fortgeschrittenes Stadium von Burnout hin. Eine frühzeitige ärztliche Untersuchung muss zeigen, ob ein somatischer Befund vorliege oder nicht. Wenn nicht, ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Burnout eingetreten ist, oder kurz vor der akuten Phase steht, sehr hoch. Vielleicht ist bereits medizinische Betreuung notwendig.
Es bestehen drei Hauptursachen:
- Die Berufstätigkeit ist zwar eine geliebte Tätigkeit, man würde nur ungern einer andern nachgehen, aber die Umstände lassen ein freudiges Arbeiten nicht zu. Scheinbar unabänderliche Umstände oder Willkür am Arbeitsplatz verhindern freudvolles Tun. Der Arbeitsanfall ist unüberschaubar hoch, Tagesgeschäft und andere Mitarbeiter oder Vorgesetzte verhindern zufriedenstellendes Wirken.
Diese Umstände haben zur Folge, dass die Tätigkeit keine Befriedigung gibt, sondern über Gebühr Energien kostet. - Arbeit wird als Fronarbeit erlebt. Wenn man könnte, würde man sofort einer andern Tätigkeit nachgehen. Es bestehen leider Umstände, bestimmte Notwendigkeiten und Hindernisse, die einen Wechsel scheinbar verunmöglichen. Die Arbeit macht zwar keine Freude, aber es scheint einfach notwendig, ihr nachzugehen, was über Gebühr Energien kostet.
- Die privaten Beziehungen sind oft unerkannt eine Quelle sehr hoher Belastung und können eine Menge Energieen binden. Diese Energie fehlt dann in der Berufstätigkeit, welche manchmal fälschlich für Belastungsfolgen verantwortlich gemacht wird.
Lösungen bestehen vorallem darin, Wege zu finden, die erlauben, authentisch sich selber zu sein, d.h. dass man sich so positionieren kann, dass man im Ausüben der geliebten Tätigkeit (1 und 3) nur noch kaum behindert wird. Das kann das Arbeitsumfeld oder die private Situation oder beides betreffen.
Bei einer ungeliebten Tätigkeit (2) ist zuerst einmal zu eruieren, welches denn die geliebte Tätigkeit wäre. Diese in die eigene Wirklichkeit zu bringen wird die Aufgabe sein.
In allen Fällen sind Lösungen zu finden. Oft jedoch wird die Umsetzung unbewusst sabotiert. Immer kommt etwas dazwischen, der Teufel hat es gesehen, es will einfach nicht gelingen. Es ist dann das eigene Weltbild, die eigenen Überzeugungen, welche die Identität eines Menschen bestimmen, was unbewusst im Wege steht. Man nent dies auch Glaubenssätze oder Beliefs. Sind diese hinderlich, müssen sie aufgespürt und aufgelöst werden, da sonst eine Veränderung nur schwer möglich wird.
Anschliessend geht es darum, vorhandene Ressourcen zu stärken und auszubauen, sowie (echte oder vermeintliche) Hindernisse und Gefahren zu bewältigen. Dies ermöglicht, die Tätigkeiten, den Beruf und die menschliche Umgebung selbstverantwortlich so zu gestalten, dass daraus Energien resultieren, anstatt dass sie Energien kosten, wie bisher. Damit wird ein Rückfall ins nächste Burnout wirkungsvoll vermieden. Frühe Interventionen und Prophylaxe haben gute Aussichten auf Erfolg. In jedem Fall müssen die eigenen Ressourcen und Behinderungen erkannt und genügend Motivation und Vertrauen aufgebaut werden, um die notwendigen Änderungen angehen zu können.Unser Programm ist darauf ausgerichtet. Dies wird entweder im Einzelcoaching oder in Form einer Auszeit mit Nachbetreuung realisiert. Die nächste Auszeit findet im April/Mai 2013 statt.
Eine Beschreibung der vier Phasen, welche in unserem Programm durchlaufen werden, können Sie im Detail hier nachlesen: Namibia Coaching Retreat, auch wenn Sie nicht am Retreat teilnehmen möchten. Die Phasen werden in einem geleiteten Selbststudium über einen Zeitraum von mehreren Wochen erarbeitet.
Veränderung kann durchaus innerlich sein und bedeutet nicht zwingend, dass das Leben auch äusserlich eine grundlegende Veränderung erfahren müsste. Kleine Änderungen haben häufig die grösste Wirkung.
Wenn Sie noch eine andere Stimme zum Thema hören möchten, dann z.B. unter diesem Link Burnout, mit Überblick, Definition, Entstehung, Symptomen, Verlauf und Behandlung.