Die normale Reaktion auf Verlust ist Trauer. Sei das eine nahe stehende, geliebte Person, die verstorben ist, oder sei es bloss der Teddybär des Kindes. Da wir in unserer Kindheit oft mit den Worten getröstet worden sind “du musst nicht traurig sein”, glauben viele Menschen, Ausweichen vor dem Gefühl der Trauer sei ein angemessenes Mittel, um damit fertig zu werden.
Genau das Gegenteil ist der Fall. Die mit der Trauer weggesteckte Energie wirkt auch nach vielen Jahren noch nach, und hat alle Eigenschaften eines Traumas.
Die Folgen sind zum Glück selten eine Persönlichkeitstörung, oft zeigen sich lediglich unerklärliche heftige Reaktionen auf grössere Belastungen in Beruf und Familie. Mit der richtigen Anleitung zur nachträglichen Trauer kann dies leicht und rasch behoben werden.