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	<title>Leo Hackl Coaching</title>
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	<description>Kurzes Coaching statt lange Therapie - Einzelcoaching und Seminare</description>
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		<title>Agoraphobie &#8211; Klaustrophobie</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Feb 2012 15:20:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LH</dc:creator>
				<category><![CDATA[Agoraphobie]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Klaustrophobie]]></category>
		<category><![CDATA[Aengste]]></category>
		<category><![CDATA[Platzangst]]></category>
		<category><![CDATA[Therapie]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn jemand erklärt, unter Platzangst zu leiden, so stellt sich in den meisten Fällen heraus, dass diese Person Angst bekommt, sobald es eng wird, sie zu wenig Platz hat. Dies ist eigentlich das Gegenteil von Platzangst. Diese nennt man Agoraphobie, &#8230; <a href="http://www.hacklcoaching.ch/angst/agoraphobie-klaustrophobie.html">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong></strong>Wenn jemand erklärt, unter Platzangst zu leiden, so stellt sich in den meisten Fällen heraus, dass diese Person Angst bekommt, sobald es eng wird, sie zu wenig Platz hat. Dies ist eigentlich das Gegenteil von Platzangst. Diese nennt man Agoraphobie, jene heißt korrekterweise Klaustrophobie, Angst vor Enge, Raumangst. Platzangst dagegen heisst Agoraphobie.</p>
<p>Sie ist die Angst vor Plätzen, öffentlichen Räumen, davor in der Weite verloren zu gehen, im Notfall keine Hilfe zu bekommen oder keine Fluchtmöglichkeit zu haben, in der Menschenmasse unterzugehen. Agoraphobie Betroffene meiden öffentliche Verkehrsmittel, lange Autofahrten, v.a. auf einsamen Straßen oder auf Autobahnen mit längeren Teilstrecken ohne Ausfahrt, aber auch Einkaufszentren und öffentliche Festanlässe. Im Extremfall verlässt eine Betroffene Person ihr Haus nur noch in Begleitung oder gar nicht mehr.</p>
<p>Die Agora war im antiken Griechenland zuerst der Marktplatz, später auch politischer Versammlungsplatz. Nicht jede Person begibt sich gerne auf einen solchen Platz. Ist man erst einmal von andern geortet, kann man den Platz kaum unbegründet wieder verlassen. Wird man von der Menge gar verschluckt, ist man erst recht verloren!</p>
<p>Die Klaustrophobie tritt bei den Betroffenen vor allem in engen Räumlichkeiten auf wie Aufzügen, eng bestuhlten Flugzeugen, aber auch in Bussen und Bahnen, Kinos und in Menschenansammlungen, oder nur schon wenn eine kleine Wahrscheinlichkeit für ein Gedränge besteht. Für weniger Empfindliche kann aber auch eine medizinische Untersuchung „in der Röhre“, also MRI/MRT, eine echte Herausforderung darstellen. Fast 15% aller Untersuchten zeigen dabei Angstreaktionen.</p>
<p>Zwischen den zwei Phobien gibt es auch Gemeinsamkeiten und Überschneidungen. Eine Verwechslung von Agoraphobie und Klaustrophobie ist daher kein Grund zur Kritik. Es ist genau abzuklären, wie die Umstände liegen, will man eine präzise Diagnose stellen. Treten gleichzeitig z.B. Panikattacken auf oder nicht, in welchen verschiedenen Umgebungen treten die Ängste auf, spielt Alleinsein oder Menschenmenge eine Rolle?</p>
<p>In welche Kategorie gehört nun z.B. die panische Angst davor, in eine Sesselbahn zu steigen? Man ist auf einen ganz kleinen Raum beschränkt und man sollte sich ruhig verhalten. Merkmale der Klaustrophobie. Man ist allein, keine Hilfe weit und breit, der Raum um einen herum scheint unendlich. Merkmale der Agoraphobie.</p>
<p>Im Grunde spielt es für die Behandlung keine Rolle. Klassisch wird bei beiden kognitive Verhaltenstherapie in Form einer Expositionstherapie angewendet. Bei Klaustrophobie vermehrt auch medikamentöse Behandlung. Die wissenschaftliche Nachweisbarkeit des Therapieerfolgs ist gleichzeitig Vor- und Nachteil.</p>
<p>Es ist nicht meine Aufgabe, daran Kritik zu üben. Es ist trotzdem bedauerlich, dass die spektakulären Erfolge eines Milton Erickson mit Agoraphobie und einiger seiner Schüler im Mental Research Institut in Palo Alto nicht in weitere wissenschaftliche Studien Eingang gefunden haben. Die Anwendung ihrer Methoden im Coaching führt zu erstaunlichen Resultaten in kürzester Zeit und diese sind auch anhaltend. Neueste Forschungen an der Universität Zürich scheinen nun langsam in diese Richtung zu weisen.</p>
<p>Wenn Sie am Ansatz der Palo Alto-Gruppe interessiert sind, finden Sie unter <a href="../themen/angste-phobien">http://www.hacklcoaching.ch/themen/angste-phobien</a> weitere Informationen.</p>
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		<title>Don&#8217;t hope, cope!</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 20:04:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LH</dc:creator>
				<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Coach]]></category>
		<category><![CDATA[Coping]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>

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		<description><![CDATA[„Don’t hope, cope! Mut zum Leben“ lautet der sinnige Titel eines Buches von Tomi Ungerer. Prof. H.-D. Schneider, Universität Freiburg/Schweiz, definiert: Im Wörterbuch finden wir unter dem Begriff &#8220;to cope&#8221; die Bedeutungen: gewachsen sein, fertig werden (mit), bewältigen, meistern, es &#8230; <a href="http://www.hacklcoaching.ch/coaching/dont-hope-cope.html">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Don’t hope, cope! Mut zum Leben“ lautet der sinnige Titel eines Buches von Tomi Ungerer.</p>
<p>Prof. H.-D. Schneider, Universität Freiburg/Schweiz, definiert: Im Wörterbuch finden wir unter dem Begriff &#8220;to cope&#8221; die Bedeutungen: gewachsen sein, fertig werden (mit), bewältigen, meistern, es schaffen. Wenn von &#8220;Coping&#8221; die Rede ist, geht es also darum, dass man mit einer Aufgabe zurecht kommt, dass man sie lösen, meistern, bewältigen kann.</p>
<p>Für Tomi Ungerer ist diese Aufgabe das Leben selbst. Und es ist tatsächlich eine Aufgabe, welche TUN erfordert. Er drückt dies einmal mit dem schwäbischen Sprichwort aus: „Net schwätze, schaffe!“ Genau nach Definition von „to cope“, „es schaffen“! Das Buch ist mehr als lesenswert.</p>
<p>Nun dauert so ein Leben seine Weile und ständiges Schaffen ermüdet. Es ermüdet oft auch die Willigsten. Nach einer kürzeren oder längeren Zeit verblassen die guten Vorsätze, die regelmäßigen Aufgaben werden zu unregelmäßigen, von Woche zu Woche seltener und verlaufen schließlich im Sand. Wer kennt das nicht? Bei den besten Coping Strategien schleichen sich langsam Pausen ein, werden oft nach gewisser Zeit aufgeschoben und dann langsam wieder vergessen.</p>
<p>Kaum eine psychologische Praxis, in der nicht mindestens ab und zu der Wunsch nach einem Gegenmittel zu Prokrastination (Aufschieberitis) geäussert wird. Das Aufschieben von Aufgaben ist für viele auch verbunden mit Schamgefühlen und einem Verlust an Selbstvertrauen und mithin schmerzlich. Die Begriffe Disziplin und Selbstdisziplin sind auch nicht gerade jedermanns Lieblingsworte.</p>
<p>Ich bin zutiefst überzeugt davon, dass nur das, was Spass macht, auch zu Erfolg führt. Es ist unsere Aufgabe, Wege zu finden, dass uns die wichtigen Dinge Spass machen.</p>
<p>Eine Aufgabe, eine Strategie, die man sich vornimmt, ist wie ein Versprechen an sich selbst. Versprechen sind einzuhalten. Wer sie nicht einhält, der verliert bald unser Vertrauen. Ein Versprechen an sich selbst hat dann natürlich mit Selbstvertrauen zu tun. Also wäre es besonders wichtig, eine Strategie zu haben, die verhindert, dass man Versprechen an sich selbst nicht einhält, da sonst das Selbstvertrauen bröckelt.</p>
<p>Dies soll nun absolut keine Moralpredigt sein, im Gegenteil. Ich kenne das aus eigener Praxiserfahrung, aber auch mit mir selbst. Niemand ist gegen diese Abnützung gefeit. Selbst die erfolgreichsten Menschen sind dieser Gefahr ständig ausgesetzt. Sie wissen aber darum und haben genau dafür eine Coping Strategie. Sie haben einen Coach oder sogar mehrere, die sie immer wieder aufs Neue motivieren. Dies kann ein Mensch sein, ein Buch, ein Vorbild, Kurse, Seminarien, Freunde, Mentoren.</p>
<p>Könnten Sie sich einen Spitzensportler ohne Coach vorstellen? Glauben Sie Roger Federer oder Simon Ammann würden ohne Coach operieren? Soweit mir bekannt ist, finanziert die Credit Swiss ihren Spitzenleuten sogar den persönlichen Coach.</p>
<p>Machen Sie sich nichts vor! Wir alle sind dem unterworfen. Ungeschickt ist es nur, wenn man dafür keine Strategie hat. Darum, lesen Sie immer wieder Bücher, welche Erfolgsstrategien beschreiben. Besuchen Sie Seminare zu Erfolg. Tun Sie sich mit Menschen zusammen, die wissen, wie man erfolgreich werden kann und die selber erfolgreich sind.</p>
<p>Das tönt für einige jetzt vielleicht materialistisch, deshalb muss man „Erfolg“ ja auch definieren. Es gibt vage gesellschaftliche Vorstellungen darüber, welche Menschen erfolgreich sind. Aber letztlich zählt nur, was für einen selbst Erfolg bedeutet.</p>
<p>Erfolg könnte heißen, das zu erreichen, was man für sich selbst für erstrebenswert hält.</p>
<p>In unseren Breiten heißt das für viele besitzen, haben. Er hat Geld, er hat Ansehen, sie hat eine gute Figur, sie hat eine hohe Kaderstelle im Betrieb.</p>
<p>Viele haben gelernt, dass Gelerntes, einem nicht mehr weggenommen werden kann. Dass man Besitz verlieren kann, aber mit Können immer wieder Besitz erlangen kann. Das Tun steht dabei im Vordergrund.</p>
<p>Und dann gibt es noch jene, denen das Sein am wichtigsten ist. Sie möchten gute Menschen sein, was immer das bedeuten mag. Oder mitfühlend, achtsam, zentriert, bloß zufrieden und glücklich, oder auf irgend eine Art nützlich für die Menschen.</p>
<p>Was immer angestrebt wird, wenn es erreicht ist, bedeutet es Erfolg, ohne zu werten und ohne den Mahnfinger zu heben, dass z.B. Sein vor Haben kommen sollte.</p>
<p>Wie auch der Weg sei, man muss ihn erst einmal gehen, muss erst einmal „schaffe, net schwätze“. Und dafür brauchen wir immer wieder einen neuen Ansporn. Besorgen Sie sich diese Unterstützung, wir alle brauchen sie.</p>
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		<title>Angst durch Trauma</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Dec 2011 13:16:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LH</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Ängste]]></category>
		<category><![CDATA[Trauma]]></category>
		<category><![CDATA[Aengste]]></category>

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		<description><![CDATA[Etwa jeder 20. Fall von irrealer (oder neurotischer) Angst lässt sich nicht in einer oder wenigen Sitzungen auflösen, da er auf einem tiefer liegenden Trauma gründet. Für einen solchen Fall habe ich von einer betroffenen Person das Einverständnis zur Veröffentlichung &#8230; <a href="http://www.hacklcoaching.ch/angst/angst-durch-trauma.html">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Etwa jeder 20. Fall von irrealer (oder neurotischer) Angst lässt sich nicht in einer oder wenigen Sitzungen auflösen, da er auf einem tiefer liegenden Trauma gründet. Für einen solchen Fall habe ich von einer betroffenen Person das Einverständnis zur Veröffentlichung bekommen (Namen geändert).</p>
<p>Herr Sommer, ein etwa 50-jähriger Mann, beklagt sich über Angstzustände, ausgelöst durch Situationen, in denen er sich nicht entfernen kann.</p>
<p>Beispiele: Das Gedränge auf den Stehplätzen eines Fußballspieles, wo er panikartig das Stadion verlassen muss, aus Angst, sonst sofort zusammenzubrechen. Lange Zugfahrten mit Schnellzügen, wo längere Zeit keine Möglichkeit besteht, auszusteigen. Autofahrten auf Strecken mit notorischen Staus, wo er nicht wegfahren kann und das Auto nicht verlassen darf. Nur schon die Vorstellung solcher Situationen verursacht Blähungen, Kribbeln in den Füssen und Beinen, das sich bis zur Bewegungsunfähigkeit steigern kann. Dazu gesellt sich oft eine Art Flash im Kopf.</p>
<p>Seine bisherigen Lösungen: Fußballspiele meiden, Zugfahrten nur mit Regionalzügen, die an jeder Station anhalten, Autofahrten auf Umwegen oder zu Zeiten, wo keine Staus zu erwarten sind.</p>
<p>Die erste strategische Vorgehensweise bringt zwar rasche und starke Verbesserungen, das üblicherweise vollständige Ausbleiben der Angstsymptomatik lässt sich aber nur teilweise erreichen. Dies lässt eine schwere Traumatisierung vermuten. Zufällig erwähnt er an einer Sitzung Narben von Verletzungen durch einen Unfall. Was war geschehen?</p>
<p>Im Alter von 20 Jahren war er mit einer Gruppe von Kollegen am Wochenende im Ausgang, wo wie üblich vermehrt Alkohol genossen wurde. Man beschloss zu vorgerückter Stunde, noch in ein Nachbardorf zu fahren, um weiter zu feiern. Gesagt getan. Zu viert bestieg man das Auto des einen Kollegen, der stark alkoholisiert war und mit hoher Geschwindigkeit losfuhr. Herr Sommer saß hinten rechts. Nach mehreren halsbrecherischen Überholmanövern bat der hinten links, neben ihm sitzende junge Mann, aussteigen zu dürfen. Es wurde ihm irgendwo im Niemandsland zwischen den Dörfern gewährt. Der Fahrer musste dazu aussteigen, es war ein zweitüriges Auto.</p>
<p>Der Höllenritt ging weiter und wäre fast von einem vor ihnen fahrenden langsameren Verkehrsteilnehmer gebremst worden. Aber bedenkenlos setzte der Fahrer in einer leichten Rechtskurve vor einer Brücke in überhöhter Geschwindigkeit zum Überholen an. Das Auto wurde jedoch über die Kurve hinausgetragen, wobei es eine die Fahrbahn abschließende Begrenzung mit ohrbetäubendem, kreischendem Lärm aufrollte, und anschließend mit einem Knall in den Brückenpfeiler krachte und da zum Stehen kam. Völlige Stille.</p>
<p>Die Fahrbahnbegrenzung bestand aus einzelnen Eisenpfosten aus H-Profilen, in etwa drei Metern Abstand einbetoniert. Oben hatte jeder Pfosten eine viereckige Öffnung, in welche Vierkanthölzer, Durchmesser etwa 10&#215;16 cm als Geländer gelegt waren.</p>
<p>Das Auto war genau von vorne auf ein solches Kantholz geprallt, das beim Aufprall auf den Brückenpfeiler wie eine Lanze durch den Motorraum in den Fahrgastraum gerammt wurde und da genau auf die Mitte der Brust des Fahrers. Sie durchstieß diesen mitsamt seiner Sitzlehne und erreichte den Rücksitz da, wo noch vor drei Minuten der ausgestiegene Kollege gesessen hatte.</p>
<p>Herr Sommer erinnert sich nur noch an die bedrückende Stille und die Gewissheit, dass etwas Furchtbares geschehen sein musste, dass er irgendwie ausstieg, um das Auto herumging, und Leute ihn davon abhielten, nach dem Fahrer zu schauen. Seine eigenen Verletzungen entdeckte er erst später.</p>
<p>Es ist bekannt, dass man in Situationen allerhöchster Gefahr sogar Dinge sieht und mitbekommt, die nicht im Blickfeld liegen. Auch muss Herr Sommer am aufgespießten Fahrer vorbei ausgestiegen sein, nachdem der vorne sitzende Kamerad den Ausstieg freigegeben hatte. Dabei dürfte ihm das Blutbad in einem halben Meter Entfernung kaum entgangen sein.</p>
<p>Was für Gefühle müssen Herrn Sommer bewegt haben, aus nächster Nähe mit zu erleben, wie sein Kamerad von so einem groben Kantholz durchdrungen und an die Rücklehne geheftet wurde?! Dabei hatte er selbst nicht die geringste Möglichkeit, etwas abzuwehren, oder zu flüchten, sondern schwebte selber in allerhöchster Gefahr. Ja er hatte zu allem Überfluss die Gelegenheit verpasst, früher auszusteigen!</p>
<p>Er war dazu verurteilt, chancenlos auf dem Rücksitz eingesperrt zu sein. Dies alles erzählt er heute ohne die geringsten Emotionen und ohne Erinnerung an irgendwelche Details. Wen wundert’s, dass er in Panik gerät, wenn er in eine Situation gerät, wo er nicht flüchten kann, und dass er heute lieber einmal zu früh aussteigt, als einmal zu spät?</p>
<p>Es ist einerseits die Gnade unserer Psyche, dass sie uns vor solchen Erinnerungen schützt, indem die Emotionen vom Ereignis abgespalten und ein großer Teil der Erinnerungen gelöscht werden. Es ist aber auch der Fluch der unbewusst gespeicherten Erinnerung, die den ganzen Horror dann wieder aktiviert, sobald man in eine ähnliche Situation des Eingeschlossen seins gerät.</p>
<p>Um die Ängste weitestgehend aufzulösen wäre die nachträgliche Verarbeitung des Ereignisses notwendig. Viele fürchten diese nochmalige Begegnung, was zu verstehen ist. Auch Herr Sommer selbst lässt es lieber bei einer 70-prozentigen Besserung bewenden. Ich kann es ihm nicht verübeln.</p>
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		<title>Mechanismen der Angst</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Nov 2011 17:49:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LH</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Angst vor der Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Angst-Seminar]]></category>
		<category><![CDATA[Ängste]]></category>
		<category><![CDATA[Flugangst]]></category>
		<category><![CDATA[Prüfungsangst]]></category>
		<category><![CDATA[Redeangst]]></category>
		<category><![CDATA[Panikattacken]]></category>
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		<category><![CDATA[Sozialphobie]]></category>

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		<description><![CDATA[Angst folgt in ihrem Ablauf immer demselben Schema. Gleich mehr davon. Die Angst, von welcher hier die Rede ist, ist jene irreale, wo keine reale Gefahr in Sicht ist, jene, unter der Menschen unbegreiflich leiden, welche sie unbedingt loswerden möchten, &#8230; <a href="http://www.hacklcoaching.ch/angst/mechanismen-der-angst.html">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Angst folgt in ihrem Ablauf immer demselben Schema. Gleich mehr davon.</p>
<p>Die Angst, von welcher hier die Rede ist, ist jene irreale, wo keine reale Gefahr in Sicht ist, jene, unter der Menschen unbegreiflich leiden, welche sie unbedingt loswerden möchten, sie ständig bekämpfen und dabei trotzdem erfolglos bleiben. Zu nennen wären Flugangst, Prüfungsangst, Redeangst, Sozialphobie, Angst vor Enge oder Weite, also Klaustrophobie oder Agoraphobie (z.B. die Angst vor Tunnels, Menschenmassen, grossen Plätzen oder überhaupt ins Freie zu gehen), Panikattacken und viele mehr. Lösungen wären im <a href="http://www.hacklcoaching.ch/seminare/inhalt-und-kosten">Angst-Seminar</a> zu finden.</p>
<p>Das Schema ist folgendes:</p>
<ol>
<li>Verschiedene Auslöser wecken Vorstellungen, Phantasien. Das läuft in unseren Köpfen ab. Unser Gehirn unterscheidet nicht zwischen Real und Irreal. Wenn wir beispielsweise nachts von einem Albtraum geweckt werden, rast das Herz und wir haben Schweißausbrüche.</li>
<li>Da in unserem Gehirn Alarmzentralen aktiviert werden, kommt es zu Körperreaktionen wie z.B. das oben beschriebene Herzrasen, aber auch anderen Körpersensationen wie Schwindel, zitternde Knie oder Hände, Enge in der Brust, Würgen und vieles mehr.</li>
<li>Wir fühlen uns diesen Reaktionen hilflos ausgeliefert und wir versuchen, die Auslöser zu meiden oder die auslösende Situation zu verlassen. Wir wissen zwar, dass die Angstreaktion unbegründet ist, aber es gelingt uns nicht, sie auszuschalten. „Es geschieht einfach“. Es geschieht scheinbar ohne unser Dazutun, es tritt völlig selbsttätig, also spontan auf.</li>
<li>Irgendwie werden wir dann unter mehr oder weniger großem Leiden mit der Situation fertig, oder wir verlassen den Tunnel, steigen aus dem Flugzeug oder was sonst immer. Wir sind aber hinterher nicht mehr ganz die gleichen wie vorher. Unsere Angst vor der Angst hat sich aufgrund der wiederholenden Erfahrung weiter verstärkt. Wir sind künftig noch aufmerksamer auf die Auslöser und reagieren oft noch heftiger, wenn wir wieder in eine ähnliche Situation geraten.</li>
</ol>
<p>Das Typische ist der Automatismus, wie wir scheinbar ohne eigenes Zutun immer wieder bei ähnlichen Umständen in dieselbe Gemütsverfassung geraten, also das spontane Auftreten der irrealen Ängste.</p>
<p>Um mit diesen Ängsten auf völlig andere Art umgehen zu können, lässt sich der Automatismus hervorragend verwenden. Man hat in Forschungen z.B. an der Universität Zürich nachweisen können, dass es die Angst wesentlich reduziert, wenn man sich ihrer bewusst ist, und sie akzeptiert. Das wäre einen Versuch wert.</p>
<p>Nun kommt die große Falle: Ich will ja meine Angst unbedingt loswerden und nicht sie akzeptieren. Sie ist ganz und gar inakzeptabel! Wenn mir nun jemand kommt und sagt, ich müsste die Angst bloss akzeptieren, um sie los zu werden, dann bin ich, nach einigem Kopfschütteln, vielleicht bereit, sie zu akzeptieren. Aber nur, weil mir glaubhaft in Aussicht gestellt wird, dass sie dann das Feld räumt.</p>
<p>Frage: Akzeptiere ich in diesem Fall meine Angst? Nein, natürlich nicht! Ich bluffe ja nur, dass ich sie akzeptiere, denn mit diesem Trick will ich sie ja noch immer genau so vehement loswerden, wie zuvor.</p>
<p>Ist man erst einmal so weit, so ist man in einem Paradoxon gefangen, aus dem es nur schwer ein Entrinnen gibt. Um Paradoxa aufzulösen braucht es wirksame Gegenparadoxa. Nun sind diese leider recht individuell, was heißt, man kann keine allgemein gültigen Gegenparadoxa zur Verfügung stellen, sondern man muss sie individuell erarbeiten.</p>
<p>Als sehr hilfreich dafür hat sich erwiesen, diese in Kleingruppen, einem sog. Angst-Seminar zu erarbeiten. Einerseits haben die Teilnehmer den Schutz der Intimität in einer Kleingruppe. Oft scheuen sich angstgeplagte Menschen, sich zu outen. Die Kleingruppe gibt dafür genügend Sicherheit.</p>
<p>Der Hauptvorteil der Gruppe besteht darin, dass man auch die Betrachtungsweisen der andern Teilnehmer erfährt. Das Thema wird aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet, was bedeutet, dass man von den Erfahrungen der andern profitieren kann und die Lösung mit verschiedenen Worten beschrieben aufnehmen kann. Das Verständnis wird enorm erleichtert, die Wahrscheinlichkeit, aus dem Paradoxon herauszufinden wird um ein Vielfaches, bei konsequenter Anwendung bis zur Gewissheit erhöht.</p>
<p>Wenn Sie gerne erfahren möchten, wie so ein Kleingruppenseminar abläuft, dann schauen Sie hier vorbei: <a href="http://www.hacklcoaching.ch/seminare/inhalt-und-kosten">Angst-Seminar</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>Glück 3</title>
		<link>http://www.hacklcoaching.ch/burnout/glueck-3.html</link>
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		<pubDate>Fri, 07 Oct 2011 09:48:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LH</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burnout]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>

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		<description><![CDATA[Prof. Dr. Manfred Spitzer, Hirnforscher sagt: „Unser Gehirn ist nicht dafür gebaut, dauernd glücklich zu sein, aber es ist süchtig danach, nach Glück zu streben.“ Ein sehr gutes, 62-minütiges Video hat mich dazu inspiriert, diesen Artikel zu schreiben. Vielleicht verrate &#8230; <a href="http://www.hacklcoaching.ch/burnout/glueck-3.html">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Prof. Dr. Manfred Spitzer, Hirnforscher sagt: „Unser Gehirn ist nicht dafür gebaut, dauernd glücklich zu sein, aber es ist süchtig danach, nach Glück zu streben.“</p>
<p>Ein sehr gutes, 62-minütiges Video hat mich dazu inspiriert, diesen Artikel zu schreiben. Vielleicht verrate ich noch den Link dazu, für diejenigen, welche so viel Zeit aufwenden möchten.</p>
<p>Es wird die Frage aufgeworfen, was wir dafür tun können, um ein glücklicheres Leben zu führen. Das ist natürlich für viele kalter Kaffee, denn die Buchhandlungen sind voll von Bänden, wo uns Lebensberater in die ultimativen Kniffe des Glücklichseins einführen. Das Video enthält unvermeidlich ebenfalls Tipps, die man schon 1&#8217;000 Mal gehört hat. Diese lasse ich weg.</p>
<p>Ein großer Teil ist auch dem Thema <a href="http://www.hacklcoaching.ch/coaching/glueck-1.html">Flow von Csikszentmihalyi</a> gewidmet, den ich im Artikel Glück 1 behandelt habe und der nach wie vor zentrale Bedeutung, auch für die Abwendung von Burnout hat.</p>
<p>Sieben Hirnareale, welche an Glücksgefühlen beteiligt sind, werden vorgestellt, ich zähle sie hier nicht auf. Es handelt sich um jene Schaltstellen, die filtern, bewerten, weiterleiten und schlussendlich Botenstoffe aktivieren, welche im Körper ein angenehmes Glücksgefühl auslösen.</p>
<p>Zwei interessante Fragen haben die Hirnforscher beschäftigt:</p>
<ol>
<li>Können wir Glück trainieren?</li>
<li>Können wir unser Gehirn so verändern, dass wir dauerhaft und für immer glücklich sind?</li>
</ol>
<p>Trainieren JA. Dauerhaft und für immer, NEIN, es ist sogar überlebenswichtig, nicht immer glücklich zu sein. Wenn wir das könnten, würde es zur Sucht wie bei einem Junkie und die Wahrscheinlichkeit, am Glück zu sterben wäre beträchtlich.</p>
<p>Was wir trainieren können sind folgende Punkte:</p>
<ol>
<li>Hirnschaltungen, also Erinnerungen an glückliche Erlebnisse, häufig benutzen und solche an unglückliche meiden, beeinflusst zerebrale Aktivitätsmuster positiv.</li>
<li>Biochemische Voraussetzungen durch die richtige Ernährung unterstützen. Serotonin ist dafür ein wesentlicher Träger. Es wird hergestellt aus dem Vorläuferstoff Tryptophan. Von diesem soll man möglichst genügend aufnehmen. Tryptophan ist enthalten in: Schweinefleisch (hat andere Nachteile), Hähnchenbrustfilet, Lachs, Hühnerei, Kuhmilch, Cashewnüssen, Walnüssen, Haferflocken, Maisvollkornmehl, ungeschältem Reis, Erbsen, getrocknetem Kakaopulver und Bananen.</li>
<li>Bewegung! Besonders Ausdauersport. Der Spiegel an Serotonin, Dopamin, Noradrenalin und Endorphinen wird gehoben, jener für Adrenalin und Cortisol (Stresshormone) gesenkt.<br />
Die Lern- und Konzentrationsfähigkeit steigt markant, wir sind leistungsfähiger, entschlussfreudiger und können Sorgen schneller verarbeiten.</li>
<li>Entspannung! Der Kreislauf Angst – Stress – Depression kann mit fortgeschrittener Entspannungsfähigkeit abgelöst werden  durch den Kreislauf Gelassenheit – Entspannung – Glück. Bestimmte Formen der Meditation sind dazu besonders geeignet. Mein nächster Artikel wird vor allem davon handeln.</li>
</ol>
<p>Die Frage, warum uns Geld nicht glücklich macht wird ebenfalls aufgegriffen. Dass es auch Aktien, Liegenschaften und Prestige brauche, ist ein Gerücht. Befragungen an 450&#8217;000 US-Amerikanern haben ergeben, dass das Glück ab einem Jahreseinkommen, das über 60&#8217;000 USD liegt, nicht weiter zunimmt, sondern konstant bleibt. Bei Absinken unter diese Grenze nimmt jedoch der Stress immer mehr zu, sodass die Menschen mit in ihrer Umgebung ungenügendem Einkommen unglücklicher sind.</p>
<p>Dem neuen Zweig der Psychologie, der sog. Positiven Psychologie, begründet durch Prof. Martin E.P. Seligman wird ein breiter Raum eingeräumt. Die Frage steht im Zentrum, wie wir positive Erfahrungen festigen und negative abbauen können.  Dazu verhelfen drei Säulen:</p>
<ol>
<li>Eigene Stärken optimieren</li>
<li>Flow. Aufgehen in Selbstvergessenheit, Tun, allein um der Sache Willen.</li>
<li>Sinn. Wie kann man einen Sinn im Leben finden</li>
</ol>
<p>Es lohnt sich, in weiteren Artikeln auf die Thematik näher einzutreten.</p>
<p>Ebenfalls wird die Frage aufgeworfen, ob wir andere glücklich machen können. Ohne ihn namentlich zu erwähnen, sind die Prinzipien der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg aufgezählt. Das Beherrschen dieses Prinzips kann Wege ebnen, veränderte Verhaltensweisen zu realisieren, ohne andere zu verletzen. Etwas das viele Burnout Betroffene in Ihren gewünschten Veränderungen unterstützen könnte.</p>
<p>So viel für heute. Wer nun noch gerne das Video ansehen möchte: Hier ist es: http://www.kundengewinnungscoach.de/glueck.htm</p>
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		<title>Glück 2</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Sep 2011 17:02:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LH</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Glück]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man soeben aus Dänemark aus den Ferien zurück ist und einen Artikel über Glück schreiben soll, was liegt dann näher, als die Umfrage der Universität Michigan zu beachten, die im Rahmen des „World Value Survey“ dazu Menschen in 97 Nationen befragte, die über 90 Prozent der Weltbevölkerung stellen. Auf einer Skala von 1 („sehr unglücklich“) bis 5 („sehr glücklich“) sollten die Teilnehmer ihre aktuelle Lebenszufriedenheit einstufen.</p>
<p>Dies ist natürlich ein sehr vages Kriterium, aber auch in andern Studien rangieren seit Jahren immer die Dänen auf Platz eins. Dies reduziert natürlich die Zufallswahrscheinlichkeit erheblich. Nehmen wir einmal an, es stimmt tatsächlich.</p>
<p>Warum das wohl so ist?</p>
<p>Verschiedene Dinge sind mir bei meinem rund 10-tägigen Besuch aufgefallen. Ich erhebe keinen Anspruch weder auf Vollständigkeit, noch auf objektive oder gar repräsentative Beobachtungen. Aber gewisse Hinweise und Überlegungen sind durchsaus möglich und sollten Denkanstösse geben.</p>
<p>Die Dänen arbeiten 7,4 Stunden am Tag und zwar flexibel. Das ermöglicht z.B. der Familie, bei der ich zu Gast war, ihre Kinder abwechselnd zu betreuen. Das bedeutet, Mutter beginnt um 07.00 zu arbeiten und ist um 16.00 zurück, um die Kinder von der Schule abzuholen. Vater beginnt um 09.30 zu arbeiten und bringt morgens die Kinder zur Schule. Am Abend haben beide genügend Zeit, sich mit den Kindern abzugeben, die Schulaufgaben sind schon gemacht.</p>
<p>Die Familie hat keinerlei Stress, Kinder und Arbeit unter einen Hut zu bringen. 97% aller Däninnen arbeiten! Und Kinder haben sie 1,78 pro Frau (EU 1,46, in der Schweiz 1,5). Diese gehen in Tagesschulen mit großzügigen Freizeitanlagen, wo das Mittagessen zubereitet und eingenommen wird, sowie die Hausaufgaben erledigt werden.</p>
<p>Die dänischen Kinder, die ich kennen gelernt habe, gehen ausnahmslos GERNE zur Schule! Davon habe ich auch schon geträumt! Ich könnte mir vorstellen, dass darin einer von den Gründen liegt, sich als Mensch wohl zu fühlen. Es muss ja nicht gerade Glück sein, aber mit Wohlfühlen fängt es an.</p>
<p>Aufgefallen ist des weiteren, dass die Dänen ein ausgesprochen tiefes Aggressionspotential haben. Für Wikinger eigentlich erstaunlich. Wahrscheinlich haben sie die Aggressionen vor 1&#8217;000 Jahren ausgelebt. Die Schweizer eigentlich auch, wenn man sich’s überlegt. Ein einziges Graffito habe ich in Kopenhagen gesehen. Sonst ist alles immer schön sauber aufgeräumt. Keine leeren Petflaschen, saubere Züge, keine Vandalenspuren, ein ganz anderes Bild als hierzulande.</p>
<p>Im Straßenverkehr wird einfach gewartet wenn jemand unentschlossen ist. Im Berufsverkehr am frühen Morgen sei dies nicht immer so ausgeprägt. Das habe ich natürlich nicht beobachten können. Aber Aufregung ist im Verkehr nirgends zu orten, keine Stinkefinger oder hochrote Köpfe hinter dem Steuer.</p>
<p>Studiert man als Tourist einen Stadtplan, so ist gleich jemand zur Stelle um zu helfen. Und die Ratschläge kann man getrost befolgen, sie sind ausnahmslos wertvoll.</p>
<p>Hat einmal ein König beschlossen, dass alle Dänen Christen sein wollen, so wurde das ohne Murren akzeptiert. Genau so verhielten sich die Dänen, als ein späterer König beschloss, sie würden jetzt alle gerne Lutheraner sein. Und so muss es sich auch mit den Beschlüssen zur Höhe der Steuern verhalten. Denn alle diese Tagesschulen kosten den Staat eine Menge Geld und ebenso die Betreuung all der Schüler, die außerordentlich liebevoll und umfassend ist, soweit ich das beobachten konnte. Man macht eben mit, nach dem Motto „ein einig Volk von Brüdern (und Schwestern“, etwas frei nach Schiller).</p>
<p>Das heißt nicht, dass alles geschluckt würde. Die amtierende Regierung steht arg in der Kritik und alle freuen sich auf die kurz bevorstehenden Wahlen. Mit dem Resultat wird man sich arrangieren.</p>
<p>Nun, woran liegt es, dass die Dänen im Glücksvergleich immer obenauf schwingen? Man könnte vermuten, dass ihr ruhiges bis introvertiertes Wesen, gepaart mit Hilfsbereitschaft, es ihnen ermöglicht, überdurchschnittlich liebevoll und umsichtig mit ihren Kindern umzugehen, ohne sie ungesund zu verwöhnen. Sie übergeben ihnen vielleicht genau jenes Maß an Selbstverantwortung, welches zumutbar ist. Sie tun das. Aktiv, nicht nur verbal „Die Kinder sind unsere Zukunft, blah, blah“. Nein, sie handeln auch danach.</p>
<p>Was dabei herauskommt sind selbstbestimmte, ruhige und verantwortungsvolle Menschen, welche zu ihrer Umwelt und zu ihren Mitmenschen Sorge tragen. Das alles machen wir ja auch, wenigstens teilweise. Aber die Dänen machen es eben ein bisschen mehr, und vielleicht sind sie auch deshalb ein bisschen glücklicher.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Glück 1</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Aug 2011 13:52:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LH</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer sucht nicht sein Glück, wer möchte ihn nicht erreichen, diesen Zustand, in dem man sagen kann, ich bin glücklich? Irgendwie glauben wir, ganz genau zu wissen, was das letztlich sein soll, dieses höchste aller Ziele. Aber es genau zu &#8230; <a href="http://www.hacklcoaching.ch/coaching/glueck-1.html">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer sucht nicht sein Glück, wer möchte ihn nicht erreichen, diesen Zustand, in dem man sagen kann, ich bin glücklich? Irgendwie glauben wir, ganz genau zu wissen, was das letztlich sein soll, dieses höchste aller Ziele. Aber es genau zu beschreiben und den Weg dahin zu schildern, vermögen die wenigsten.</p>
<p>Natürlich wird das Gebiet immer wieder erforscht, Voraussetzungen genannt, Ursachen und Wirkmechanismen erklärt. Aber die Erklärungsmodelle sind oft meilenweit voneinander entfernt. Ich möchte deshalb versuchen, mich dem Thema von drei Seiten zu nähern:</p>
<p>1. Mihaly Csikszentmihalyi hat 1985 und dann v.a. 1990 unter dem Namen „Flow, Das Geheimnis des Glücks“ die Resultate einer großen Studie veröffentlicht. Er hat dabei ganz grundlegende Elemente für Glück wissenschaftlich belegt. Die Resultate haben wesentliche praktische Bedeutung.</p>
<p>2. Die neuere Hirnforschung ist den Mechanismen nachgegangen, welche ausschließlich im Hirn ablaufen und hat eine ganze Anzahl Zentren isoliert, welche an der Entstehung des Glücksgefühls beteiligt sind. Die Ergebnisse haben keine praktische Bedeutung was das Erreichen dieses Zustands betrifft. Die Bedeutung liegt mehr im pharmakologischen Bereich. Oder könnten Sie z.B. ihren Gyrus Cinguli mal kurz etwas aktivieren, damit etwas praktische Anwendung ins Geschehen kommt? Eben.</p>
<p>3. Gewisse Hirnforscher haben versucht, den Menschen etwas ganzheitlicher zu betrachten und sich nicht auf das Hirn allein zu beschränken. Einiges davon ist vielleicht noch etwas spekulativ und die entsprechenden Forscher wurden daher von der Wissenschaftsgemeinde auch zeitweise ausgegrenzt. Dies war aber schon immer der Fall, wenn etwas wirklich Neues entdeckt wurde. Die Entdecker der Plastizität des Hirns wären bis 1999 beinahe auf dem Scheiterhaufen gelandet – im übertragenen Sinne natürlich, heute gibt es dafür viel subtilere Methoden.</p>
<p>Natürlich gibt es auch Vorgänger, denn Glück hat seit Aristoteles, und sicher noch früher, immer das Interesse von Denkern geweckt. Ich möchte aber jetzt auf diese drei neueren Grundlagen in je einem Artikel etwas näher eintreten und beginne gerne mit Mihaly Csikszentmihalyi.</p>
<p>Csikszentmihalyi hat weltweit über 200&#8217;000 Versuchspersonen aus allen möglichen Berufen und Einkommensschichten untersucht was zu repräsentativen Resultaten geführt hat, was seinen Fokus betrifft. Zur Messung der Qualität subjektiver Erfahrung wurden zuerst Fragebögen, und mit der Zeit ein elektronisches Gerät eingesetzt, das zu zufälligen Zeiten summte, sobald vom Träger aufgezeichnet werden musste, was er gerade dachte und wie er sich fühlte. Die Studie begann mit Menschengruppen, welche bekanntermaßen aufgrund ihrer Tätigkeit oft Glücksgefühle erleben, wie z.B. Chirurgen und Bergsteiger. Die Versuchspersonen umfassten in der Hauptstudie dann ganz zufällige Individuen ohne Eingrenzung bei Berufen, Einkommensschichten und Nationalitäten.</p>
<p>Zusammengefasst könnten die Ergebnisse etwa folgendermaßen beschrieben werden:</p>
<p>Optimale Erfahrung (so nennt er das) ist dann möglich, wenn ein Gefühl da ist, dass die eigenen Fähigkeiten ausreichen, eine gegebene Herausforderung in einem zielgerichteten, regelgebundenen Handlungssystem zu bewältigen, das deutliche Rückmeldungen bietet, wie gut man dabei abschneidet. Die Konzentration ist dabei so intensiv, dass keine Aufmerksamkeit übrig bleibt, um an andere, unwichtige Dinge zu denken oder sich um Probleme zu sorgen. Das Selbstgefühl verschwindet, und das Zeitgefühl wird verzerrt. Eine Aktivität, die solche Erfahrungen herbeiführt, ist so lohnend, dass man gewillt ist, sie um ihrer selbst willen auszuführen, ohne an mögliche Vorteile zu denken, auch wenn sie schwierig oder gefährlich ist. (Zit. Nach Csikszentmihalyi, Flow, deutsche Ausgabe 2005).</p>
<p>Die Frage, wie man solches erreichen kann, wird natürlich diskutiert. Habe ich genügend Kontrolle über die instinktiven Triebe um zu optimaler Erfahrung zu kommen, und wie wird solches erreicht?</p>
<p>Bin ich überhaupt bereit, meine ganze Aufmerksamkeit für ein realistisches Ziel zu verwenden, das meinen Fähigkeiten und Handlungsmöglichkeiten entspricht und dabei die volle Aufmerksamkeit auf die Aufgabe zu richten, was verlangt, zeitweise alles andere zu vergessen? Die Motivation spielt dabei eine wichtige Rolle. Ist es eine Handlung, die mir grundsätzlich wichtig ist, oder interessiert sie mich nur deshalb, weil sie mir genau dieses Gefühl vermittelt?</p>
<p>Bei Burnout spielt dies z.B. eine wesentliche Rolle. Der äußere Zwang alle Aufmerksamkeit auf eine Aufgabe zu richten kann nicht zu anhaltendem Energiegewinn aus dem Tun führen, die Motivation muss tiefer im eigenen Sein begründet sein.</p>
<p>Es wird wesentlich, um die Ängste und Depressionen des heutigen Lebens zu überwinden, von der gesellschaftlichen Umwelt unabhängig zu werden und nicht mehr ausschließlich in deren Begriffen von Belohnung und Strafe zu reagieren. Dieser Schritt wird zur Befreiung aus Burnout angestrebt.</p>
<p>Es stehen zwei Hauptstrategien zur Verfügung: Man kann die äußeren Bedingungen den eigenen Zielen anpassen, oder man kann ändern, wie man äußere Bedingungen erlebt. Dazu gibt es eine indische Weisheit: Erfolg ist, zu erreichen was man wünscht. Glück ist, zu wünschen, was man erreicht.</p>
<p>Das Thema ist erst leicht geritzt, es ließe sich noch sehr viel mehr dazu sagen, Auf Wunsch mache ich das gerne. Um den Rahmen des Artikels nicht zu sprengen, und als Anregung soll das Gesagte im ersten Moment genügen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Burnout 4 &#8211; Ich</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Jul 2011 16:33:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LH</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Angst besiegen]]></category>
		<category><![CDATA[Angst kontrollieren]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout]]></category>
		<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Abhilfe bei Burnout]]></category>
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		<description><![CDATA[Eine interessante Diskussion über „was bin ich?“ auf Twitter hat mich zu den nachfolgenden Überlegungen angeregt. Dies nicht zuletzt deshalb, weil das Thema auch bei Burnout zentral ist, wo es vor allem darum geht, sich selbst zu leben. Aber was &#8230; <a href="http://www.hacklcoaching.ch/angst/burnout-4-ich.html">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine interessante Diskussion über „was bin ich?“ auf Twitter hat mich zu den nachfolgenden Überlegungen angeregt. Dies nicht zuletzt deshalb, weil das Thema auch bei Burnout zentral ist, wo es vor allem darum geht, sich selbst zu leben. Aber was heißt das denn?</p>
<p>Vorerst ein Diskussionsausschnitt, vielleicht nicht ganz in der richtigen Reihenfolge, was den Aussagen aber kaum Abbruch tut.</p>
<p>A: Will jemand eine objektive Auskunft über mich, muss er, so es nicht reine Fakten sind, die Wahrnehmung anderer bemühen.<br />
B: Dann fragst du dein Umfeld, wer du bist? Und sammelst die Fakten ihrer Wahrnehmung. Die Zusammenfügung dieser ergibt dann dein ich?<br />
A: Nein, ich weiß schon, wer ich bin. Aber wie ich bin, ist etwas anderes. Es wird nämlich letztlich nach der Wirkung gefragt.<br />
B: Wenn du dein Leben danach lebst, wie du auf andere wirkst, lebst du dann nicht fremdbestimmt?<br />
C: Je weniger behauptungen darüber, wie man sei, umso mehr spielraum in der entfaltung dessen, was man im jetzt wirklich ist.<br />
B: Urteilen ist nicht unbedingt gemeint. Aber sich selbst realistisch wahrzunehmen ist unmöglich.<br />
A: Eben daher bedarf es Aussensicht und damit Objektivierung&#8230;</p>
<p>Interessanterweise sagt jener, der behauptet zu wissen, wer er sei, er sei der Spiritualität abgeneigt und unterscheidet zwischen „wer bin ich“ und „wie bin ich“. Dabei gehört das „Wer bin ich?“ zu den letzten Fragen des Seins, und hat damit durchaus eine spirituelle Dimension. Natürlich sind Wortmeldungen in den Social Media nicht bis ins letzte Detail überlegt und dürfen nicht auf die Goldwaage gelegt werden. Sie zeigen aber, wie wir zwar glauben, eine klare Vorstellung über uns selbst zu haben, obwohl bei näherer Betrachtung doch vieles im Unklaren liegt.</p>
<p>Die Frage nach dem eigenen Sein spielt im Umgang mit Burnout eine ganz wesentliche Rolle. Der Frage wird auf den Grund gegangen, wenn auch nicht in einem spirituellen Sinne, sondern in Bezug auf unser Haben, Tun und Sein und wie wir diese drei Lebenskreise gewichten.</p>
<p>Wir haben über unser Wesen, über unsere Fähigkeiten, Neigungen, Qualifikationen, Sehnsüchte, Stärken und Schwächen zwar eine summarische Vorstellung, aber selten Klarheit. Und noch viel weniger sind wir uns über unser Potenzial bewusst, darüber, was wir sein könnten, wenn wir wollten und die Ängste überwinden würden, welche der Realisation im Wege stehen.</p>
<p>Darüber Klarheit zu bekommen trägt nicht nur wesentlich dazu bei, ein bestehendes oder heranziehendes Burnout zu überwinden, sondern das eigene Leben grundsätzlich befriedigend zu gestalten.</p>
<p>Wir lernen schon in der Schule zu erraten, was die Lehrer gerne hören möchten, und liefern es ihnen bereitwillig, da wir gute Zensuren wollen. Wir sind dazu erzogen, Belohnung anzustreben und Bestrafung zu vermeiden. Ein innerlich freier Mensch strebt weder nach Belohnung, noch versucht er Bestrafung zu vermeiden, sondern er lebt nach seinen ganz eigenen Wertvorstellungen und Überzeugungen. Damit kann er selbstverständlich in Konflikt mit den Inhabern von Macht geraten.</p>
<p>Das kann ungemütlich werden, einverstanden. Dann könnte man umkippen und wieder nach der Wirkung fragen, die das eigene Verhalten steuert und damit verbunden, ob es denn gefalle. Ob dann die Beobachtung dieses Verhaltens eine objektive Auskunft über die beobachtete Person darstellt, ist nicht anzunehmen. Vielleicht eines Teils dieser Person, in diesem Fall, dass sie eine angepasste ist. Auf die Wirkung komme es ja an&#8230;</p>
<p>Ich will mit diesen Überlegungen nur aufzeigen, dass es gar nicht so einfach zu wissen ist, wer man zu einem gegebenen Moment ist. In der <a href="http://www.hacklcoaching.ch/themen/burnout">Arbeit mit Burnout</a> benutzen wir ein hilfreiches Instrumentarium, das Aussagen macht über die im Moment ausgebildeten und gelebten und nicht gelebten Fähigkeiten, Stärken, Vorlieben, Eigenheiten und Persönlichkeitsmerkmale.</p>
<p>Diese Merkmale sind jedoch nicht unbedingt in Granit gemeißelt. Sie lassen sich verändern, entwickeln, sogar überwinden, falls erwünscht. In welche Richtung diese Entwicklung vorzugsweise gehen soll, liegt jedoch in tieferen Strukturen des Seins begründet, über die ganz wesentlich nachzudenken, oder noch besser nachzufühlen ist.</p>
<p>Letztlich geht es doch genau darum, sich gut zu fühlen, zufrieden mit sich selbst leben zu können, d.h. keine Wesensmerkmale die man im gegebenen Moment leben möchte, verleugnen zu müssen. Denn das kostet unnötig Energie und lässt einen mit leeren Händen zurück. Ein Hauptgrund für Burnout, Depression, innere Leere. Sich selbst zu leben, auch wenn die Frage nach dem Ich mit diesen wenigen Zeilen nicht beantwortet ist, ist eine Quelle der Energie und damit der Lebensfreude.</p>
<p>Also fragen Sie nicht Ihr Umfeld, wer und wie Sie sind, sondern suchen Sie die Antwort bei sich selbst. Nur Sie selbst können es wissen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Warum Raucherentwöhnung?</title>
		<link>http://www.hacklcoaching.ch/angst/warum-raucherentwoehnung.html</link>
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		<pubDate>Wed, 06 Jul 2011 17:40:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LH</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologische Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[Raucherentwöhnung]]></category>

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		<description><![CDATA[Von mir aus kann rauchen wer will, das ist nicht das Problem. Das Problem liegt ganz wo anders: Die meisten Raucher wissen zwar, DASS Rauchen ungesund ist, nicht aber WARUM. Wenn sie das genau wüssten, dann würden sie sich vielleicht &#8230; <a href="http://www.hacklcoaching.ch/angst/warum-raucherentwoehnung.html">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von mir aus kann rauchen wer will, das ist nicht das Problem. Das Problem liegt ganz wo anders: Die meisten Raucher wissen zwar, DASS Rauchen ungesund ist, nicht aber WARUM. Wenn sie das genau wüssten, dann würden sie sich vielleicht um Raucherentwöhnung reißen. Zumindest wären sie auch wirklich in der Lage, zu entscheiden, ob sie damit fortfahren oder aufhören wollen.</p>
<p>Vielleicht wäre dann aber Raucherentwöhnung auch gar nicht mehr nötig, weil sie Rauchen fortan meiden würden wie der Teufel das Weihwasser. Aber was rede ich da! Nach zwei Wochen ist alles wieder vergessen und Glimmstängel für Glimmstängel wird wieder fröhlich verheizt: Ich bin halt süchtig, lautet die Erklärung.</p>
<p>Nun, was passiert denn eigentlich im Körper?</p>
<p>Der inhalierte Rauch verursacht in der Lunge große Verunreinigungen und bringt auch toxische Substanzen in das Lungengewebe. Dies ruft sofort Immunzellen auf den Plan, welche nebst der Beseitigung von gefährlichen Mikroorganismen auch Aufräumarbeiten jeder Art von Schrott zur Aufgabe haben. Diese Immunzellen sind vor allem die sogenannten Makrophagen, welche sich für größere Schrottteile auch zusammenschließen können, sich spezialisieren, und die Bildung weiterer, spezialisierter Zellen anregen.</p>
<p>Der Prozess ist reichlich kompliziert. Das Entscheidende ist jedoch, dass bei fortgesetzter Intoxikation, also ununterbrochener Vergiftung durch tägliches Rauchen, gewisse Typen dieser Zellen beginnen, sich explosionsartig zu vermehren, um der Lage Herr zu werden. Diese Vermehrung wird durch ein Neuropeptid stimuliert.</p>
<p>Neuropeptide sind Botenstoffe, die das Verhalten von Körperzellen steuern. Sie werden ausgeschüttet und docken an genau zu ihnen passenden Rezeptoren an. Das funktioniert wie Schlüssel und Schlüsselloch. Bisher sind mehrere Hundert solcher Peptide bekannt. Genau so ein Peptid, das Bombesin, verursacht die rasante Vermehrung der Makrophagen. Sinnigerweise wird es von der Zelle, die sich vermehren soll, selbst hergestellt und sie selbst hat auch den dazugehörigen Rezeptor. Effektiver geht es nun wirklich nicht.</p>
<p>So weit, so gut. Nun geschieht es bei Lebewesen –und Zellen sind Lebewesen- als ganz normaler Vorgang, dass sie nach vielen Generationen mutieren. Durch die rasche Vermehrung ist dieser Punkt in viel kürzerer Zeit als es die Lebenserwartung eines Menschen ist, erreicht. Das Unangenehme an dieser Geschichte ist die, dass diese Killerzellen ausgerechnet zu kleinzelligen Krebszellen mutieren. Da sie nun den Mechanismus in sich tragen (ein sog. autokriner Wachstumsfaktor), die eigene Vermehrung in überaus großem Masse zu stimulieren, ist das Unheil angerichtet. Die Krebszellen vermehren sich explosionsartig!</p>
<p>Das Wachstum dieses Bronchialkarzinoms schreitet ungezügelt voran. Chemotherapie und Radiotherapie werden unumgänglich und die Prognose ist leider in der überwiegenden Zahl der Fälle sehr ungünstig, da sich der Prozess verselbständigt hat, mit fix eingebautem Vermehrungs- und Beschleunigungsfaktor. Kommt hinzu, dass die Chemotherapie nicht nur die Krebszellen angreift, sondern auch gesunde Zellen. Was sie vom Patienten übrig lässt, ist ein fruchtbarer Boden für die Entwicklung und Wirkung neuer Immunzellen. Der Prozess vervielfältigt sich und ist kaum aufzuhalten.</p>
<p>Niemand, gar niemand will sich diesem Risiko aussetzen. Ich halte Raucher für genau so intelligente Menschen, wie andere. Gewisse scheinen mir sogar noch etwas intelligenter, wenn ich z.B. an Helmut Schmidt denke, auch wenn das Rauchen kaum die Ursache für Intelligenz ist. Er ist mittlerweile 91 Jahre alt geworden und zeigt keinerlei Anzeichen von Lungenkrankheit, obwohl er eigentlich nie ohne Zigarette zu sehen ist. Wieso tut er sich das an? Fragen Sie ihn selbst.</p>
<p>Er scheint einer dieser wenigen zu sein, welche einen Faktor in sich tragen, der die Vermehrung verhindert. Die meisten Menschen gehören ebenso wenig zu dieser auserwählten Sorte, wie ein Tennisspieler, der zwar gerne ein Federer würde, oder ein Musiker, der gerne ein Karajan würde. Aber rechnen Sie besser nicht damit!</p>
<p>Falls Sie Raucher sind und sich haben beeindrucken lassen, oder falls Sie als Nichtraucher dies einem rauchenden Freund oder Verwandten mitgeteilt haben: Schauen Sie zu, dass die Raucherentwöhnung in den nächsten zwei Wochen in Angriff genommen wird. Später ist alles wieder vergessen und Glimmstängel für Glimmstängel wird wieder fröhlich verheizt. Der Mechanismus, der hinter dem Ganzen steht, lässt sich aber von dieser Sorglosigkeit leider nicht beeindrucken!</p>
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		<title>Erfolg und Burnout</title>
		<link>http://www.hacklcoaching.ch/coaching/erfolg-und-burnout.html</link>
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		<pubDate>Sat, 25 Jun 2011 17:26:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LH</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burnout]]></category>
		<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologische Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolgsziele]]></category>
		<category><![CDATA[Zielsetzungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Was ist Erfolg? Kann man Erfolg „haben“? Was ist ein erfolgreicher Mensch? Und kann man trotz Erfolg in ein Burnout rutschen? Wir möchten alle gerne erfolgreich sein. Aber haben wir wirklich schon einmal versucht, zu definieren, was Erfolg überhaupt ist &#8230; <a href="http://www.hacklcoaching.ch/coaching/erfolg-und-burnout.html">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was ist Erfolg? Kann man Erfolg „haben“? Was ist ein erfolgreicher Mensch? Und kann man trotz Erfolg in ein Burnout rutschen?</p>
<p>Wir möchten alle gerne erfolgreich sein. Aber haben wir wirklich schon einmal versucht, zu definieren, was Erfolg überhaupt ist und bedeutet? Wenigstens für einen selbst?</p>
<p>Das könnte ja nicht schaden, drum einige kurze Überlegungen dazu:</p>
<p>Wikipedia definiert so: „Der Begriff <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Erfolg">Erfolg</a> bezeichnet das Erreichen selbst gesetzter Ziele. Das gilt sowohl für einzelne Menschen als auch für Organisationen.“</p>
<p>Erfolg hat also mit Handeln zu tun, er ist nicht zu „haben“, er ist zu erreichen. Es gibt selbstverständlich eine weitläufige Literatur über Erfolg und der oben angeführte Link liefert einige sehr erhellende Ausführungen.</p>
<p>Erfolg ist aber in erster Linie einmal ganz individuell, in zweiter aber auch eine sich laufend wandelnde gesellschaftliche Vorstellung. Daraus folgt, dass es eben nicht immer SELBST gesteckte Ziele sind. Mir scheint dies ein Trugschluss, wie gleich zu sehen sein wird.</p>
<p>Individuell tritt er ganz oder teilweise dann ein, wenn das Individuum (das auch eine Körperschaft wie eine Unternehmung, ein Verein, sein kann) ein selbst gestecktes Ziel ganz oder teilweise erreicht. Gesellschaftlich tritt er dann ein, wenn ein beschriebenes Individuum Ziele erreicht, welche von der Gesellschaft als erstrebenswert angeschaut werden. Auch das Individuum sieht sich in solchen Fällen oft selber als erfolgreich, obwohl ihm seine Ziele von der Gesellschaft gesetzt wurden, s. oben.</p>
<p>Dass diese Ziele sich gegenseitig beeinflussen ist offensichtlich. In einer materiell ausgerichteten Gesellschaft werden diese Ziele vermehrt materieller Natur sein. Materiell bedeutet hier, auf das „Haben“ ausgerichtet. Besitz, Beziehungen, eine Vorzeigefamilie, oder auch bereits eine/n repräsentable Partner/in zu „haben“ macht zum erfolgreichen Mitglied. Ob jemand dafür bereit ist, im übertragenen oder wirklichen Sinne über Leichen zu gehen, ist mindestens einem Teil dieser Gesellschaft egal, oder löst sogar Bewunderung aus.</p>
<p>In einer sozial ausgerichteten Gesellschaft ist das Erreichen sozialer bis altruistischer Ziele erstrebenswert. Das Erreichen von Zielen die andern nützen oder helfen, gilt als Erfolg. Von der ersten Gruppe werden diese oft belächelt oder gar gering geschätzt (Die Lieben und die Netten). Mitglieder einer solchen Gesellschaft sind sich einig darin, dass jemand umso erfolgreicher ist, je eher er ebensolche Ziele erreicht, selbst wenn er diese nicht einmal angestrebt hat, was hier wesentlich öfter vorkommt, als in der ersten Gruppe. Also auch hier nicht zwingend selbst gesteckte Ziele.</p>
<p>Was nun das individuelle Setzen von Zielen angeht, so richten sich diese mehrheitlich entweder am Haben oder am Tun aus. Es gibt aber noch die Möglichkeit einer dritten Betrachtungsweise, nämlich ein Ausrichten am Sein:</p>
<p>Wie bin ich selbst? Was bin ich? Wo liegen meine Begabungen und meine Neigungen? Welches Tun steht im Einklang mit meinem eigenen Wesen? Womit könnte ich mich beschäftigen, um mir zu ermöglichen, mein Sein durch authentisches Verhalten zur Entfaltung zu bringen? Dies würde zu einem Tun führen, in welchem ich mein ureigenes Sein lebe. Die Aufgaben, denen ich mich stelle, würde ich voll und ganz um ihrer selbst willen erledigen und nicht, um irgendwelche äußeren Ziele oder Notwendigkeiten zu bedienen. Ich würde ganz in diesen Aufgaben aufgehen – und entsprechend gute Resultate erzielen. Materielle Resultate würden sich von selbst einstellen, in größerem oder kleinerem Umfang. Es wäre nicht im Fokus, aber zweifellos wäre für mich gesorgt.</p>
<p>Ein hervorragendes Merkmal kennzeichnet solche Ziele: Keine Erwartungen und Notwendigkeiten zwingen zu einem bestimmten Verhalten, das würde ohne Zweifel Energie kosten. Tun, das zur Entfaltung des eigenen Wesens führt, kostet keine Energie, es führt uns Energie zu, wir schöpfen daraus Erfüllung. Ob das Erfolg zu nennen ist, wird dabei völlig nebensächlich, da „Erfolg“ gar kein Ziel mehr ist. Aber eines ist sicher: Zu einem Burnout wird solches Tun nie und nimmer führen. Wie solches erreicht werden kann, ist Gegenstand unseres <a href="http://www.hacklcoaching.ch/themen/burnout">Coaching für Burnout</a>.</p>
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